Europa als potenzielle „Atomwüste“
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Wer profitiert von Grenzwerterhöhungen für toxische Stoffe?

woe./be. Seit Tschernobyl und Fukushima werden im europäischen Raum laufend die Grenzwerte radioaktiver Stoffe in Futter- und Lebensmitteln erhöht. Hinzu kommt, dass unsere Lebensmittel immer mehr Pestizide enthalten dürfen. Verantwortlich für die Festlegung der Grenzwerte sind die EU-Kommission und das deutsche Verbraucherministerium.
Seit 2001 wurden bei 126 Pestiziden die geltenden Werte angehoben. 33 dieser Spritzmittel gelten aber für Mensch
und Umwelt als hochgefährlich. Der Grenzwert für das hochgiftige Quecksilber in Fisch wurde bereits um nahezu das Doppelte erhöht. Sind diese Grenzwerterhöhungen unbedenklich? Was steckt dahinter? Dr. Mutter, Facharzt
für Umweltmedizin, sagt dazu in einem Interview: „[...] die Politiker sind im Prinzip die Marionetten von großen Konzernen
und der Industrie, und die bestimmen, wo’s lang geht – und die schreiben auch die Gesetzesvorlagen.
[...] die Pestizide wollen verkauft werden [...]“.
Fazit: Damit der Verkauf belasteter und verseuchter Futter- und Lebensmittel weitergehen kann, werden einfach die Grenzwerte erhöht, egal wie viele Menschen dabei vor die Hunde gehen.

„Die reine Wahrheit wird häufiger als alles andere der Übertreibung beschuldigt.“
Joseph Conrad, polnischer Schriftsteller, 1857–1924
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RE: Europa als potenzielle „Atomwüste“ - von Pedimaster - 26.12.2018, 17:30

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