Energiewende ins NICHTS!
#21
und wenn man denkt schlimmer gehts nicht mehr....
Abgasblitzer, jeder Techniker wird sich kaputt lachen! Der Dunst vom Vorgänger summiert sich ja, und da gibts ganz sicher keine Millisekunden Eichung! Vor allem wenn eine Dreckspotze vor dir dich zum bremsen bringt usw... ich lach mich schlapp! Wo ist das Reinigungsgebläse dazu ?
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#22
Ich gebe ihnen mal eine Denkaufgabe in wie fern ich mich mit de dem Besagten Film gleichen könnte, vielleicht geht ihnen ein Licht auf...

Ich weis wies geht und habe auch Forschungsgelder bekommen! Und bin nach wie vor dabei Änderungen zu schaffen!
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#23


Öko in Deutschland und AKWs in Frankreich?
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#24
Vom Klimawandel zur Sonntagsfeier - Zeichen der Zeit - Talkrunde mit Walter Veith
der Legendäre Walter Veith, haut mal wieder was heraus das einem der Atem Stockt!

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#25
Liebe Leser, ist das nicht völlig irsinnig? Am Donnerstag hat das EU-Parlament den "Klima-Notstand" für Europa beschlossen! Ist diese Hysterie überhaupt noch zu steigern?

Drei Billionen Euro - also 3.000 Milliarden Euro - will die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bis 2030 in die "Klima-Rettung" stecken. Drei Billionen! Sind unsere Politiker von allen guten Geistern verlassen? Wann ruft bei diesem Thema endlich jemand: "Der Kaiser ist nackt?"

Seit knapp einem Jahr hat das Thema "Klima-Katastrophe" alle anderen Themen verdrängt und dominiert permanent die Nachrichten. Das geht nicht mit rechten Dingen zu.

Noch vor einem Jahr war es völlig anders, da bestimmte das Thema illegale Massenmigration die Schlagzeilen: Im Sommer 2018 eskalierte der Streit zwischen Merkel und Seehofer um eine „Obergrenze“ bei Flüchtlingen und sprengte fast die Regierung. Im Herbst dann die Riesendebatte um den UN-Migrationspakt, der westliche Regierungen zur Billigung von Massenmigration verpflichten soll.

Doch dann ein blitzartiger Agenda-Wechsel: Seit einem Jahr erleben wir eine von links-grünen Lobbygruppen und maßgeblichen Medien begeistert orchestrierte Mega-Kampagne, eine regelrechte „Klima-Hysterie“, die mit der Panik vor einem angeblich durch CO2verursachten bevorstehenden Weltuntergang alle anderen Fragen verdrängte.

Die Hysterie um den vermeintlich menschengemachten Klimawandel erreicht immer neue und groteske Höhepunkte. Nahezu alle gesellschaftlichen Gruppen, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Kirchen, Medien, etablierte Parteien, haben vor dem Klima-Wahn kapituliert. Als panisch Getriebene agiert vor allem die Bundesregierung, die soeben erst hektisch ein absurdes „Klima-Paket“ verabschie-
dete, das Bürger mit gigantischen Milliardenbelastungen zu „klimafreundlicherem“ Verhalten zwingen soll.

Die Mobilisierung der „Fridays for Future“-Kampagne ist gigantisch. Es ist eine der erfolgreichsten PR-Kampagnen aller Zeiten – soviel steht fest. Die Indoktrination von Kindern und Jugendlichen ist beispiellos. Innerhalb nur eines Jahres wurde das heute 16jährige Mädchen Greta Thunberg, das von ehrgeizigen Eltern und einem professionellen PR-Team von Anfang an ununterbrochen begleitet wird, zur Ikone eines „spontanen Jugendaufstandes“ aufgebaut. Quer durch Deutschland kapitulierten Schulleitungen und Kultusbehörden und duldeten, daß in Serie an Freitagen die Schule geschwänzt wird, um „für das Klima“ auf die Straße zu gehen.

Meine Kinder nehmen nicht an den „Klimastreiks“ teil, wenn in Berlin Zehntausende Schüler schwänzen und zu den Demonstrationen von „Fridays for Future“ gehen. Sie gehören zu einer Minderheit, die den Mut hat, sich dem hysterischen Massenwahn nicht zu beugen und in der Schule bleibt. Besonders in Großstädten wird ein fast totalitärer Gruppendruck erzeugt, dem sich nur noch mutige und selbstbewußte Jugendliche zu entziehen wagen.

Zur Klarstellung: Es ist zweifellos notwendig und eine urkonservative Forderung, Verschwendung natürlicher Ressourcen zu stoppen, den Raubbau an der Natur zu bremsen und Alternativen zu fossilen Treibstoffen zu entwickeln. Letztlich weil es vernünftig ist. Das apokalyptische Gerede aber vom nahenden Untergang der Welt, drohendem Massenaussterben, alternativlosen Lösungen und monokausalen Erklärungen hat das Terrain seriöser Wissenschaft jedoch schon lange verlassen und die Ebene eines irrationalen Glaubenskrieges erreicht, den links-grüne Ideologen im Interesse einer politischen Agenda führen, über deren Ziele sie nicht mit offenen Karten spielen.

Wer steht hinter Greta Thunberg und Luisa Neubauer?
Woher kommt diese Entfesselung kollektiven Irrsinns im Zeichen der vermeintlichen „Klimarettung“? Ein JF-Reporter hat in den vergangenen Wochen intensiv recherchiert, um Licht ins Dunkel dieser gespenstischen Massenmobilisierung zu bringen. Und er ist auf ein erschreckend professionell organisiertes Netzwerk gestoßen, das weit in die linksradikal-extremistische Szene reicht.

Bei den Klimaführern wie Greta Thunberg, Luisa Neubauer, Carla Reemtsma oder Jakob Blasel handelt es sich nämlich keineswegs um Wunderkinder. Vielmehr ziehen hinter ihnen erwachsene Vertreter einer Klima-Lobby sowie zumeist die eigenen Eltern die Strippen, die die Ideologie der angeblich von Schülern ins Leben gerufenen „Fridays for Future“-Bewegung maßgeblich anschieben und für die notwendige organisatorische Unterstützung sorgen.

Haben Sie sich auch schon gefragt: Wieso stehen eigentlich „zufällig“ junge Frauen an der Spitze der „Fridays for Future“-Bewegung? Wer sind die PR-Profis, die diese jungen Frauen nach vorne geschoben haben und dafür sorgten, daß diese „Bewegung“ Hunderttausende Schüler zum Schulschwänzen verleitet und zu generalstabsmäßig organisierten Massendemonstrationen mobilisiert?

JF-Recherche belegt: Hinter den Klima-Protesten steckt ein grün-linksradikales Netzwerk
Unser Reporter Hinrich Rohbohm hat wochenlang recherchiert, welches wohlorganisierte linksradikal-grüne Netzwerk hinter den „spontan“ entstandenen Protesten steckt. In einer Serie publizierten wir soeben die Ergebnisse seiner Recherchen. Lesen Sie selbst, welche Spur beispielsweise zu einer gutbetuchten linken Familie führt. Das hochbrisante 20seitige Dossier erhalten Sie gratis, wenn Sie jetzt die JUNGE FREIHEIT zum günstigen Vorzugspreis 12 Wochen testen. Am Schluß des Briefes mehr.

Schulen und Elternvertreter hetzen die Kinder systematisch auf
Und in den Schulen mobilisieren Elternvertreter und Lehrer ihre Schüler und deren Erziehungsberechtigte. Weltanschauliche Neutralität der Schule und Wissensvermittlung vor Meinungsindoktrination – das war einmal. Wer wollte auch mit so kleinlichen Einwänden kommen, wo es doch gilt, mal wieder die Welt zu retten.

Mit „Wissenschaft“ hat das alles nicht mehr zu tun. Es geht um Glaubensfragen; aber nicht im Sinne eines „Jeder nach seiner Façon“, sondern nach der Parole „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“. Wer es wagt, „Klimamodelle“ zu hinterfragen, die Welt-Durchschnittstemperaturen in fünfzig oder hundert Jahren prognostizieren wollen, wo doch nicht einmal das Wetter in drei Tagen zuverlässig vorausgesagt werden kann, wer Skepsis äußert, wie es durch politische Entscheidungen möglich sein soll, die in einigen Jahrzehnten herrschenden Klimaverhältnisse zu beeinflussen, der ist „Klimaleugner“ und verfällt der sozialen Ächtung.

„Klimaschutz“-Welle hat eine Hysterie wie bei Endzeit-Sekten erreicht
Die „Klimaschutz“-Welle hat einen Grad an Hysterie erreicht, der an Endzeit-Sekten erinnert. Das verbissene Eiferertum und die fanatische Unbedingtheit der Protagonisten legt davon beredtes Zeugnis ab. Wer ihren Maximalforderungen widerspricht, dem wird unterstellt, mindestens den Weltuntergang oder doch die Vernichtung der Menschheit billigend in Kauf zu nehmen. Eine Abwägung von Fakten und eine nüchterne Auseinandersetzung mit den Grenzen des Machbaren ist auf dieser Grundlage gar nicht mehr möglich.

Wie bei jeder totalitären Weltanschauung, die nur Gut oder Böse, Freund oder Feind, Gefolgschaft oder Ketzerei kennt, bilden Jugendliche die Speerspitze der Bewegung. Junge Menschen sind im positiven wie im negativen Sinne leichter zu begeistern, zu manipulieren oder zu indoktrinieren, besonders wenn man ihnen schon im Schulunterricht Wissen vorenthält, woraus sie sich eine eigene Meinung bilden könnten, und sie gleich mit Ideologie und Propaganda füttert.

Die einfältige Ergebenheit, mit der Medienleute und Politiker ergriffen den unausgegorenen Maximalforderungen frühverhärmter Jungaktivisten – von „Kohleausstieg sofort“ bis „alle Autos verbieten“ – lauschen, zeigt letztlich nur, wie dünn der Firnis der Aufklärung ist und wie nah der totalitäre Ungeist samt der Versuchung, ihm wieder zu erliegen.

Der Kult um das Klima bedeutet freilich nicht, daß dahinter nicht handfeste Interessen stecken. Das gilt nicht nur für militante Linksextremisten, denen auch diese Strömung als Vehikel für vulgärmarxistisch gerechtfertigten Straßenterror gerade recht kommt und sogar der systematischen Zerstörung des auto-mobilen Eigentums anderer die willkommene höhere Rechtfertigung liefert. Für die etablierte Politik lautet das Destillat aus der Klima-Hysterie: Steuern erhöhen und den in Panik versetzten Bürgern noch mehr Geld abpressen und Beschränkungen auferlegen; Ablaßzahlungen eintreiben, die jetzt sofort ausgegeben werden können, ohne daß der Beweis für die versprochene Wirkung jemals angetreten werden muß.

Schon wieder soll am deutschen Wesen die Welt genesen – jetzt beim Klima
Zum deutschen Wesen, an dem immer wieder mal die Welt genesen soll – unterhalb der „Menschheitsaufgabe“ und der „Rettung des Planeten“ geben sich weder Merkel noch die Grünen zufrieden –, gehört leider auch die Unart, Irrwege rechthaberisch bis zum bitteren Ende zu gehen und den angerichteten Schaden zu maximieren.

So weit muß es aber nicht kommen. Umfragen deuten darauf hin, daß die Bereitschaft der Deutschen, im Namen oktroyierter höherer Ziele vorsätzlich zu verarmen, sich denn doch in Grenzen hält. Die massiven Verluste von CDU und SPD bei den jüngsten Landtagswahlen und die Zugewinne der AfD sind ein Anzeichen dafür. Auch scheint der Höhenflug der Grünen inzwischen gebrochen.

Wer wagt es in den Medien überhaupt noch, diese Hysterie, diese propagandistische Mobilisierung der Bevölkerung zu hinterfragen? Wer sich hier kritisch äußert, wird sofort zum „Klimaleugner“ gestempelt.

Ein prominentes Beispiel: Anfang des Jahres wagte ein erfahrener Journalist festzustellen:

»Die Rettung des Weltklimas hat für große Teile der deutschen Gesellschaft mittlerweile den Rang einer Ersatzreligion. Darf man noch fragen, welchen Beitrag die extreme Subventionierung von erneuerbarer Energie für das Klima der Erde geleistet hat, angesichts der Tatsache, dass der Ausstoß von Kohlendioxid in Deutschland kaum gesunken ist?
Oder ist ein Ketzer, wer fragt, ob die eine Billion Euro, mit der hierzulande Steuerzahler und Stromverbraucher Wind-, Solar-, Biogasanlagen und Netze fördern müssen (die Hälfte unserer Staatsverschuldung!), klug investiert wird?« (Quelle FAZ, 15.02.2019)

Es war kein JF-Redakteur, der dies schrieb. Es war Holger Steltzner. Damals noch Mitherausgeber der FAZ. Kurz nach Erscheinen dieses Textes mußte er seine Koffer packen und verließ die Zeitung.

Wir bei der JUNGEN FREIHEIT lassen uns nicht einschüchtern von dieser Hysterie. Wir sehen es als unsere zentrale Aufgabe an, kritische Fragen zu stellen. Weil dies der Job unabhängiger Journalisten ist. Auch wenn wir uns dabei stets gegen eine Übermacht bei den öffentlich-rechtlichen Sendern, bei den etablierten großen Presseverlagen stellen.

In den letzten Wochen haben wir die unglaublichen Hintergründe über das linksradikale Netzwerk um „Fridays for Future“ recherchiert. Das Echo ist gewaltig. Riesenempörung bei den Linken, große Begeisterung bei unseren Lesern. Das Dossier mit allen drei Teilen der Reportage von Hinrich Rohbohm wird massenhaft nachbestellt.

Dieter Stein, Chefredakteur

Die Kälte kommt, die Ernten schwinden
Die Erde hat Fieber und die NASA meint, sie bekomme tatsächlich eine Erkältung. Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.
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#26
Klimaforscher Hans von Storch lässt Klimaaktivisten auflaufen 02.12.2019

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#27
Methoden zur CO2-Reduktion ohne Konsumverzicht

Um angeblich zum Zweck des Klimaschutzes das CO2 reduzieren zu können, wird der Bürger mit planwirtschaftlichen Maßnahmen wie dem neuen Klimapaket gegängelt. Aber viel zu wenig wird über Maßnahmen debattiert, die zumindest nach entsprechender Weiterentwicklung in Vereinbarkeit mit der Marktwirtschaft möglich wären und uns Verbrauchern viel staatliche Gängelung ersparen würde. Ein Gastbeitrag von Daniel Schweizer. 

Auf Druck der Klimaproteste verabschiedete der Bundestag vor kurzem das Klimapaket. Ob der Mensch durch die Treibhausgase von Verbrennungsmotoren tatsächlich den maßgeblichen Anteil an der momentanen Erderwärmung hat, darüber bewahre ich mir als Historiker und somit Geisteswissenschaftler ein Mindestmaß an Zurückhaltung. Aber es gibt mir auch zu denken, dass anerkannte naturwissenschaftliche Experten wie Prof. Dr. Ulrich Kutschera vor einer Klima-Hysterie warnen, ohne dabei vom Menschen verursachte Treibhausgas-Emissionen als Teil der Ursache zu bestreiten.
Umso mehr ist mir als Historiker aber bewusst, dass staatliche gelenkte Planwirtschaft noch nie als Erfolgsrezept für das funktioniert hat, wofür sie die Lösung bieten sollte. Gerade in den ehemaligen Ostblockländern zeigte sich bekanntlich, dass der Kommunismus weder für die soziale Frage noch für die Umweltfrage die Lösung bot. Umso absurder ist, dass von breiten Teilen der Umweltbewegung sozialistische Methoden zur Klimarettung gefordert werden. Dabei wird ziemlich wenig darüber debattiert, welche Versuche es schon gab, die in Vereinbarkeit mit der Marktwirtschaft Lösungen zum Klimaschutz Chancen bieten könnten.
Für Normalverbraucher nur begrenzte Möglichkeiten zum Konsumverzicht
Von der Politik und von der Klimaschutz-Bewegung werden permanent Forderungen gestellt, die letztendlich uns als Verbraucher zum Verzicht auffordern. Solange keine bezahlbaren Alternativen geboten werden, sind Menschen mit mittlerem oder geringem Einkommen dazu gezwungen, ganz oder beinahe unbezahlbare Preise für Mobilität und Energieversorgung in Kauf zu nehmen. Sicher kann jeder einzelne Mensch auch einen kleinen Beitrag leisten, um sparsam mit Energie umzugehen. Das fängt bei Kleinigkeiten an, wie beispielsweise das eingeschaltete Licht in der Wohnung auf die Räumlichkeiten zu begrenzen, in denen man sich gerade aufhält.
In der Fahrschule hat man auch gelernt, wie sich energiesparender mit dem Auto fahren lässt und man trotzdem schnell ans Ziel gelangen kann. Allerdings sind ja diese energiesparenden Verhaltensweisen der Klimabewegung nicht gut genug. Es ändert auch am Grundproblem nichts, dass für Normalverbraucher die Energiepreise viel zu teuer werden. Diese Sorge haben wohl so manche Klima-Aktivisten mit naturwissenschaftlichem Hintergrund nicht, die aufgrund ihres guten Gehalts die verteuerten Energiepreise locker bezahlen können.
Möglichkeiten zur CO2-Reduktion – ohne Konsumverzicht
Gerade weil der Konsumverzicht für so manchen Verbraucher, vor allem für finanziell weniger privilegierte Menschen, ein unzumutbares Ausmaß annehmen kann, muss endlich über Maßnahmen offener gesprochen werden, die keinen Konsumverzicht bedeuten. Die großen Errungenschaften, die die Menschheit weiterbrachten, kamen gerade nicht in der sozialistischen Planwirtschaft zustande.
Sie waren viel mehr ein Ergebnis bahnbrechender wissenschaftlicher Erkenntnisse oder von einzelnen Geschäftsleuten mit Erfindungsreichtum. Um für die erforderliche naturwissenschaftliche Forschung die nötigen finanziellen Mittel zu haben und individuellem Erfindungsreichtum den Rahmen von wirtschaftlicher Freiheit zu gewähren, bedarf es somit gerade der Marktwirtschaft.
So gelang es in einem Kohlekraftwerk in Indien 2017, Kohlestrom ohne CO2-Emmission zu erzeugen. Der Kraftwerkbetreiber hatte gar keine Klimarettung zum Ziel, sondern wollte einfach nur mit seinem Geschäftsmodell erfolgreich sein. Sein Geschäftsmodell war ein Katalysator, der das im Kohlekraftwerk anfallende CO2 in Natriumcarbonat umwandelte. Dieses fand wiederum seinen wirtschaftlichen Nutzen als Rohstoff für die Industrie, etwa in der Herstellung von Backpulver und Seifen. Die Technik fand auch zuvor schon bei Kohlekraftwerken Anwendung, in diesem Fall jedoch erstmals ohne staatliche Subvention.
Es berichtete auch 2016 bereits die WELT von israelischen Wissenschaftlern, denen durch Gentechnik die Zucht spezieller Bakterien gelungen ist. Diese mutierten Bakterien wandeln das als Klimagas verschriene CO2 in Zucker um – wie das bekanntlich auch Pflanzen und Algen bei der Photosynthese machen. Warum findet dies keine breitere Debatte? Wären nicht in der Weiterentwicklung solcher Maßnahmen Fördergelder besser aufgehoben als in die ideologisch aufgeladenen Gender Studies?
Ebenso berichtete N-TV 2017 über ein Versuchsmodell in der Schweiz, mit welchem CO2-Reduktion zum Zweck des Klimaschutzes mit wirtschaftlichen Interessen in Verbindung gebracht werden kann. Die Gebrüder Meier im Züricher Oberland erhoffen sich als Gewächshausbetreiber eine hohe Ertragssteigerung, indem sie mit Filtern CO2 aus der Umgebungsluft beziehen und damit ihre Pflanzen düngen. Der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera verwies in mehreren Publikationen – darunter auch als Gastautor bei Philosophia Perennis – auf die Bedeutung von CO2 als Pflanzennahrung für die Photosynthese. Auf diesen naturwissenschaftlichen Grundlagen plädiert er für mehr Aufforstung und setzt auf natürliche CO2-Reduktion durch Pflanzen.
Ein Appell an naturwissenschaftliche Experten
Diese Beispiele zeigen, dass die zielgerichtete wissenschaftliche Erforschung und die freie Kreativität und Innovation im Rahmen einer selbstregulierten Marktwirtschaft viele Chancen bietet, ohne einschneidenden Konsumverzicht für den Klimaschutz Maßgebliches bewegen zu können. Sowohl naturwissenschaftliche Laien als auch naturwissenschaftliche Experten könnten durch Eigenverantwortung mehr zum Klimaschutz beitragen als die wirtschaftsfeindlichen Regulierungen durch den Staat.
Mit Sicherheit gibt es viele naturwissenschaftliche Experten, die gewinnbringende Ergebnisse erzielen, was wir Sinnvolles für den Klimaschutz tun können. Aber mir fallen unter ihnen leider auch einige negative Beispiele auf, die schwerpunktmäßig von anderen Verantwortung verlangen, mit der sie bei sich selbst anfangen können. Der bekannte Physiker Harald Lesch und die FFF-Aktivistin Leonie Brenner – sie belegt immerhin einen naturwissenschaftlichen Studiengang, der sich mit Klimaschutzmaßnahmen beschäftigt – sind dafür bekannt, für den Klimaschutz viele Schritte von der Politik zu fordern. Schritte, die von der Politik gemacht werden, bedeuten bekanntlich Bevormundung und Gängelung von uns Normalverbrauchern. Wir naturwissenschaftliche Laien tun durch so manche Achtsamkeit auf energiesparenden Konsum das, was wir mit unserem Kennen tun können. Wir müssen uns aber keine Bevormundung durch den Staat gefallen zu lassen.
Anstatt von anderen Konsumverzicht zu verlangen, wäre gerade genannten naturwissenschaftlichen Experten viel mehr zu empfehlen: Setzen Sie doch bitte Ihr Expertenwissen ein, um die tatsächlich sinnvollen Maßnahmen zum Klimaschutz weiter zu entwickeln. Beispiele für CO2-reduzierende Techniken, die gleichzeitig der Wirtschaft etwas bringen, wurden doch schon einige genannt. Wenn solche Techniken weiter entwickelt werden, dann können auch diejenigen Menschen weiterhin in wirtschaftlichem Wohlstand ohne staatliche Gängelung leben, die nicht das privilegierte Gehalt eines Naturwissenschaftlers verdienen.


Quelle: https://philosophia-perennis.com/2019/12...mverzicht/
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