ist VK eine sichere Alternative?

Sehr geehrte Damen und Herren, da ich diese Seite ein wenig bekannter machen wollte und auch auf der Suche nach alten bekannten, habe ich mich auf vk.com angemeldet. Wie ich halt bin, nachdem ich alles ausprobiert habe, habe ich mir natürlich die Frage gestellt, wie sicher ist das ganze eigentlich? Ich hatte im Vorfeld schon 4 Verschiedene Soziale Netzwerke selbst aufgebaut und kenne von daher die Tücken. Also habe ich VK mal auf Herz und Nieren geprüft.

eine auf den Deckel
eine auf den Deckel

Ergebnis? Eine Katastrophe! Denn selbst wenn man alles auf Privat stellt, über dritte ist alles einsehbar, und eine einfache Google suche direkt auf VK.com lässt einen die Haare zu berge stehen! Unbedacht einen Kommentar hinterlassen oder Link / Bild geteilt und schon ist es für jeden ersichtlich auch wenn man sein Konto so eingestellt hat, das es eigentlich nur für vk User zu sehen sein sollte! Aber weit gefehlt ! Das Fatale ist auch, vk ist bekannt dafür das man mit Nacktfotos überhäuft wird ob man will oder nicht, Teilt man so ein Bild listet das Google fein säuberlich auf, so wie jedes andere Bild natürlich auch! Na Hurra! So nun denken wir mal daran eine Strafverfolgungsbehörde sucht nach ihren Namen, warum auch immer und dann Listet Google Nacktbilder auf, na klasse was? Wie man auf Google gezielt danach sucht, verrate ich bewusst nicht! Ist schon schlimm genug das dass so ist! Das Paradoxe ist auch in VK selbst, sind die Bilder sogar einigermaßen geschützt, aber ohne Anmeldung ist es sogar noch leichter Bilder zu sehen, auch wenn man garnicht angemeldet ist. Für mich war deshalb klar ich lösche alles was ich geschrieben habe und schließe mein VK Konto wieder. Gesagt getan, es kommt der Hinweis das man ein Monat lang Zeit hat seine Kontolöschung rückgängig zu machen, Gott sei dank kann ich nur sagen, denn bei meiner erneuten Prüfung war ich doch sehr erstaunt, das alles geblieben ist! Also habe ich mich wieder angemeldet und alles von Hand gelöscht, und die Privatsphären Einstellungen zu gemacht was man zu machen kann, und dann nochmals gesagt, bitte Konto schließen! Erst dann war auch das meiste verschwunden! Da kann aber dann immer noch sein, das Google etwas gespeichert hat auch wenn es bereits gelöscht ist! Ein Alptraum! Geteilte Beiträge bleiben auch geteilt, und man kann selbst das geteilte auf vk nicht löschen! Es ist mir ein Rätsel wie man so dermaßen Unverantwortlich mit den Daten seiner User umgehen kann, denn eine kleine Änderung der Htaccess Datei könnte da schon viel bewirken, ich hatte darauf auch hingewiesen, es juckt keinen. Ich hatte ein schreiben gelesen das jemand wegen Volksverhetzung angezeigt wurde, weil er Bilder auf VK veröffentlichen würde, um so mehr war ich auch verwundert, warum das gerade jemand war, der so garnicht sowas macht? Es gibt aber viele auf VK die einen Hitler anbeten und einen damit regelrecht auf den Wecker gehen damit oder aber gegen die Juden hetzen was das Zeug hält. Und genau das ist der Knackpunkt, da wird einen alles möglich aufgelistet ohne einen Einfluss auf deren Inhalt zu haben, hat man jetzt ein Bild geteilt von so einen Dolfi Anbeter, der Sein Konto frei zugänglich hat, taucht man darin auf ohne es wirklich zu wissen! Ach du schöne Scheiße! Ja gell, das dachte ich mir auch! Also ganz schnell Konto Löschen und Tschüss. Das ganze kann aber noch viel schlimmer kommen, denn die Strafermittlung kann somit sagen sie hätten einen Anfangsverdacht für z.B. Verbreitung Jugendgefährdender Materialien, Pornographie, Verfassungsfeindliche Bilder – Gedankengut, usw. Aber es kann noch schlimmer kommen, man denke nur mal an Urheberrechtlich geschützte Bilder! Und der Schutz der Persönlichkeitsrechte, Üble Nachrede und Beleidigung usw. Sie denken ja vielleicht das sie sich Privat unterhalten, aber in Wirklichkeit ist alles offen wie ein Scheunentor! Und Google speicher fleißig alles was es erwischen kann! Aber damit ist lange noch nicht Ende der Fahnenstange, denn man kann ja auch sehen ob einer Online ist oder nicht, das können Kriminelle ausnutzen um zu erkennen ob man zu hause ist, wer dann noch seine Handy Nr. für jedermann sichtbar hat, hat den Jackpot! Für Kriminelle. Niemals Nr. zurückrufen die man nicht kennt! Denn es gibt Abo fallen und Nutten die dich Anrufen. Schlimmstenfalls hat man auch noch die komplette Postanschrift angegeben und seine Verwandtschaft. Stichwort Enkeltrick! Denkt man jetzt einmal an das Netzwerkdurchsuchungsgesetz, dann müsste eigentlich jeden die Haare zu berge stehen, und das was ich beschreibe, ist ganz sicher nicht nur auf vk.com der Fall, sondern auch auf anderen Plattformen ein Mega Problem! vor allem darf man nie vergessen, das sich jemand als jemand ausgeben könnte der er garnicht ist! Und Sie haben die Garantie das da ganz gewiss auch immer Schläfer mit dabei sind vom Verfassungsschutz BND Polizei usw. Und Abmahn Anwälte lauern nur wie eine Zecke im Gebüsch um zu zu Beißen und sie auszusagen. Für mich ist das Thema Soziale Netzwerke damit endgültig gestorben. Das ist das ganze nicht wert, da setze ich eher auf eine vernünftige Forensoftware die man richtig Programmieren kann, und jeder ganz genau weiß, jawohl das hier ist jetzt öffentlich, und das nicht. Freunde sagten zu mir komm doch zu Telegram… hab ich nicht gemacht und ich denke das ist auch gut so denn horcht horcht! Man bedenke auch das was man jetzt neu zusammen gestrickt hat auf EU ebene wonach jeder der gegen Muslime Hetzt in die Pfanne gehauen wird das es nur so Qualmt! VK jetzt eine Aktiengesellschaft, mit Sitz in Berlin? Klingeling…. Ich denke wer meine Botschaft verstanden hat, da wird sich auf VK eine Hektische Löschorgie ereignen, und nicht nur da!

Zitat:

Bundeskriminalamt hackt Telegram

Wenn es um sichere Messenger für das Handy geht, fällt meistens auch der Name „Telegram“ – zu unrecht, wie Experten schon lange sagen. Ein Bericht des Tech-Magazins Motherboard schildert detailliert, wie das BKA Nachrichten von Telegram mühelos abfängt. Hinter der App Telegram steht der russische Unternehmer Pavel Durov, der das in Russland beliebte soziale Netzwerk vk.com (ursprünglich „Vkontakte“) gegründet hat. Das Mutterunternehmen sitzt in Berlin, der Dienst musste sich aber 2017 in Russland registrieren – die Regierung in Moskau drohte andernfalls mit einer Sperre des Dienstes. Nicht zuletzt wegen dieser Auseinandersetzung, in der der Dienst sich heftig wehrte, gilt er als Bollwerk gegen übergriffige Regierungen. Nach eigenen Angaben hat er bislang keine Nutzerdaten an Behörden weitergegeben. Allerdings hat er einige gravierende Nachteile, die Fachleute schon lange bemängeln. Vor allem ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des Messengers nur aktiv, wenn man sie manuell einschaltet. Das ist mit ein wenig Aufwand verbunden. Für Gruppenchats funktioniert sie gar nicht. In dem Bericht von Motherboard wurde dies unter anderem einer rechten Gruppierung zum Verhängnis, die ihre Gewaltfantasien vermeintlich unbelauscht über den Messenger austauschte. Ohne die aktive Ende-zu-Ende-Verschlüsselung konnte das BKA die Kommunikation aber mit einer eigens entwickelten Software abhören. Ob das Vorgehen des BKA legal war, ist fraglich. Einige Juristen bezweifeln es. Dass es technisch überhaupt so leicht möglich ist, sollte dennoch ein klarer Indikator gegen den Messenger sein. Bei mobilsicher.de haben wir von Telegram schon immer abgeraten. Unsere Favoriten sind Signal, Threema und Wire.

Zitat Ende

Ich denke damit ist alles gesagt. Wie unsicher Telegram dann wirklich sein dürfte, ist nicht schwer zu erraten. Wegen der Schnüffelei habe ich Persönlich mich schon lange verabschiedet von Diensten wie Skype,Whatsup,Facebook,ICQ,Twitter,Zoom,Youtube usw.

Absolut auffällig war auch das beim Besuch auf VK.com erst mal Micro und Kamera aufblinkte, knackte, der Witz sind aber dann noch die versteckten Verbindungsaufbauversuche zu Facebook, lach. Holzauge sei Wachsam kann ich da nur noch sagen! Es soll ein Russisches Netzwerk sein, richtig? Wiso sollte ich dann mich über Google oder Facebook dort einlogen können? Wie doof muss man sein das man das nicht erkennt?

Russland hat seine eigene Suchmaschine, und diese findet mehr als Google nebenbei gesagt! https://www.yandex.com/

Da lobe ich mir den Chat im eigenen Forum hier, dieser löscht automatisch alle 3 Tage alles und die Verbindung ist verschlüsselt und hat etliche Sicherheitsfunktionen. Sprich wer krumme Dinger versucht der kommt erst garnicht rein, schon alleine deshalb weil über 8000 Wegwerfmailadressen gesperrt sind, Länderbegrenzungen usw.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, wer glaubt, das er in einen Anderen Land Narrenfreiheit hat, der wird sich sauber die Finger verbrennen, ich denke auch das die Sozialen Netzwerke so wie wir sie jetzt kennen, irgendwann verschwinden werden, weil einerseits die Menschen selbst die Schnauze voll haben werden, wenn sie ausgelauscht und abgezockt werden, andererseits, kann kein Betreiber auf Dauer das Verkraften.

in dem Sinne seit vorsichtig was ihr macht und sagt (Schreibt) Der Feind liest immer mit !

Sie denken ich spinne? Ich gebe ihnen mal ein Beispiel! mehr verrate ich nicht!

Das folgende Video ist von einen Ex SEK Polizisten der dazu etwas zu sagen hat !

Wer es immer noch nicht wahr haben will, der möge sich mal diesen Bericht von 2016 durchlesen vielleicht geht euch dann ein Licht auf !

Hetze außer Kontrolle – deutsche Neonazis im russischen Web
Hass im Internet ist für Behörden kaum kontrollierbar. Rechte wandern ab in das russische Pendant von Facebook – und hetzen weiter.
Berlin.  Hitler-Porträts und Hakenkreuze sind nur ein paar Klicks entfernt. Der Nutzer Tobias B. hat ein Profil, auf seiner Seite kann man lesen: „Ich bin Nazi! Und ich bin stolz darauf.“ Und er postete ein Foto, das einen Vermummten zeigt. Auf dessen schwarzen Pullover steht wieder eine Botschaft: „White pride – world wide“, weißer Stolz – weltweit. In der Hand hält der autonome Neonazi auf dem Bild einen Molotowcocktail.

Tobias B. kommt nach eigenen Angaben aus Frankfurt. Aber er nutzt für seine Bilder mit Hakenkreuzen und NS-Propaganda-Plakaten kein Facebook, das soziale Netzwerk, auf dem in Deutschland schon fast 30 Millionen Menschen aktiv sind. Tobias B. ist digital ausgewandert, nach Russland. In das Netzwerk vkontakte.com, kurz vk.com. Hier kann er ungestört hetzen. Auch auf Deutsch. Und bekommt dafür Applaus.

Auf vk.com kann jeder Nutzer Freunde hinzufügen, Gruppen gründen, Videos und Bilder posten. Weit mehr als 100 Millionen Menschen nutzen das Netzwerk bisher, in Osteuropa ist es Marktführer. Das Blau der Webseite von vk.com erinnert stark an die Facebook-Farbe, alles funktioniert fast genauso wie bei dem amerikanischen Pendant. Alles, außer die Kontrolle.
Strafverfahren gegen Hetzer auf 3000 Fälle gestiegen

Als im vergangenen Jahr viele Geflüchtete aus Syrien oder Irak hier ankamen, wuchs unter den Deutschen auch die Hetze gegen Fremde. Anschläge auf Schutzsuchende nahmen drastisch zu, in vielen Orten demonstrieren Nachbarn neben Neonazis gegen die vermeintliche „Asylflut“. Und im Internet zündeln Menschen mit Worten und Bildern – auf Facebook, Twitter oder Youtube. Und vk.com.

In Deutschland gehen Polizei und Politik schärfer gegen Hasskriminalität im Netz vor. Die Verfahren der Justiz wegen Volksverhetzung in sozialen Netzwerken haben sich innerhalb von einem Jahr verdreifacht – auf 3000 Fälle. Justizminister Heiko Maas (SPD) hat eine „Task Force“ gegründet, und Facebook nach eigenen Angaben eine eigene Truppe eingestellt, die menschenfeindliche Kommentare löschen soll. Facebook sperrte auch in einigen Fällen ganze Seiten.

Wie effektiv all die Maßnahmen bisher sind, ist umstritten. Jedenfalls teilt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen noch Ende März mit, dass die Bemühungen von Plattformanbietern, gegen „Hasskommentare und sonstige strafbare Meinungsäußerung im Netz vorzugehen, oftmals bei Weitem nicht ausreichen“.
Auch die AfD ist auf vk.com unterwegs

Und doch zeigen die Maßnahmen Wirkung – allerdings eine, die kaum gewünscht sein kann. Radikale weichen einfach aus: auf vkontakte.com. Die Neonazi-Organisation „Der III. Weg“ hat auf der Plattform ein Profil, genauso wie die Partei „Die Rechte“, die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Facebook zählen sie zur „Systempresse“. Ihnen und anderen Gruppen folgen auf vk.com Hunderte extrem Rechte aus Deutschland. Und sie posten all das, was auf Facebook – zumindest in der Theorie – unmittelbar gelöscht wird: Hakenkreuze, Hitler-Bilder, SS-Runen – und die passenden rassistischen Sprüche. Auch die islamfeindliche Pegida-Bewegung aus Dresden und die rechtspopulistische AfD betreiben Seiten auf vk.com.

Gegründet hat vk.com 2006 der junge russische Unternehmer Pawel Durow. Doch Durow geriet im Putin-Reich unter Druck und verlor die Macht bei vk.com. 2014 wurde der russische Multi-Milliardär Alischer Usmanow Hauptanteilseigner der sozialen Plattform.

Auf den Betreiber von vk.com haben die deutschen Behörden keinen Einfluss – und damit auch nicht auf das, was deutsche Neonazis dort veröffentlichen. Beim Verfassungsschutz heißt es nur, man beobachte, dass Rechte das „russische Facebook“ vermehrt nutzen. Kontrolle sei nicht möglich, man kenne den Betreiber nicht. Und der Geheimdienst stellt fest, dass eine Prüfung der Inhalte durch vk.com offenbar nicht stattfinde. Im Justizministerium weiß man auf Nachfrage unserer Redaktion nichts über vk.com. In der „Task Force“ von Minister Maas spielt das Netzwerk keine Rolle.
Gegen „Lügenpresse“ und „Merkel-System“

Dabei herrscht auf der russischen Plattform Verbal-Anarchie – auch auf Deutsch. Zwar steht in den Geschäftsbedingungen, dass „rassistische“ und „extremistische“ Kommentare verboten seien. Nur was nützen Regeln, wenn sie niemand durchsetzt?

Von Verschwörungstheorien bis Rassenwahn – ein Profil bei vk.com ist in fünf Minuten erstellt, eine Handynummer und eine E-Mail-Adresse reichen, dann sind alle Inhalte zugänglich. Auch Angebote für Waffen. „Für die moderne Frau von heute: Der Migrantenschreck MS55 Lady“, schreiben die Betreiber des Profils „Anonymous.Kollektiv“ auf vk.com. Dazu verlinken sie das Bild einer Schreckschuss-Pistole. Das „Kollektiv“ (nicht zu verwechseln mit der Hacker-Bewegung „Anonymous“) ist aus Sicht von Netz-Experten ganz entscheidend beim Aufstieg von vk.com in der radikalen Szene in Deutschland. Fast zwei Millionen Fans hat die Seite schon beim Konkurrenten auf Facebook.
Im Februar sperrte Facebook offenbar die Seite des „Kollektivs“ für einige Zeit. Die Gruppe fordert Mitglieder daher auf, ihr auf vk.com zu folgen: „Russisches Netzwerk, in deutscher Sprache verfügbar, Server in Russland, Zensur von Beiträgen und Kommentaren findet nicht statt“, heißt es in einem Post. Auf Facebook ist die Seite von „Anonymous“ nun wieder online. Es findet sich dort jede Menge anti-westliche Propaganda. Den Aufruf zur Selbstjustiz und die Anzeigen für den „Migrantenschreck“ posten die Betreiber auf Facebook aber lieber nicht.
Verbote können Sogwirkung entfachen

Verbote und das Löschen von Seiten bei Facebook oder YouTube können daher auch Sogwirkungen für Portale wie vk.com entwickeln, sagt Johannes Baldauf, Netz-Experte bei der Amadeu Antonio Stiftung, die seit vielen Jahren die rechtsextremistische Szene beobachtet. Das russische Netzwerk sei eine Plattform für die Radikalen. „Wer rechtsextrem ist, findet bei vk.com schnell Gleichgesinnte“, sagt Baldauf. Und vor allem gibt es dort deutlich weniger Widerspruch gegen Hetze – denn vk.com nutzen deutlich weniger Menschen. Aktuell sind es weit mehr als 100 Millionen Nutzer. Doch Facebook hat 1,6 Milliarden.

Auf den einschlägigen Profilseiten sind Hetzer oft unter sich, bestimmen die Debatten. „Wollen Rechtspopulisten und Neonazis jedoch neue Anhänger durch ihre Propaganda erreichen, machen sie das immer noch vor allem auf Facebook und Twitter“, hebt Experte Baldauf hervor. „vk.com spielt bei der Rekrutierung eine geringere Rolle.“
Deutsche und osteuropäische Neonazis vernetzen sich

Für überzeugte Rechte und Verschwörungstheoretiker ist der Wechsel von Facebook zu vk.com auch ein politisches Statement. In ihrer Ideologie heißt das: Weg vom Westen, der „Lügenpresse“, dem „Merkel-System“. Radikale nennen Facebook hetzerisch „Jewbook“, weil Gründer Mark Zuckerberg aus einer jüdischen Familie kommt und weil der Erfolg des Konzerns antisemitische Vorurteile einer „jüdischen Weltherrschaft“ zu bedienen scheint. Mit dem Aufstieg von vk.com in der rechten Szene in Deutschland spiegelt sich auch die Pro-Putin-Linie mancher Gruppen. Von einigen AfD-Funktionären bis zu manchen populistischen Verschwörungstheoretikern wird Russland als Gegenmodell zu Nato, Westen und EU aufgebauscht. vk.com passt da gut ins Programm. Deutsche vernetzen sich mit osteuropäischen, britischen und skandinavischen Rechten, hetzen auf Deutsch, Russisch oder Englisch – und alles über russische Server.

Quelle:
https://www.morgenpost.de/politik/article207567441/Hetze-ausser-Kontrolle-deutsche-Neonazis-im-russischen-Web.html

Und nicht zu vergessen, mittels Cookies, können krumme gestalten, jederzeit nachverfolgen, wer du bist, wo du herkommst, wohin deine Reise ging usw! Da nütze euch auch kein VPN, Proxy oder sonnst was! Das schlimmste meiner Meinung nach, ist aber das wenn solche Seiten besucht werden, erst mal alles herunter gezogen wird, Temporär ob man es will oder nicht! Wird einem dann der PC /Handy Tablett sichergestellt, warum auch immer finden diese Tatsächlich Pornobilder! Und ich gehe sogar so weit das ich denke die machen das schon vorsätzlich! Um immer einen Anfangsverdacht aussprechen zu können! Richtig Kriminell wird es aber, wenn diese Bilder sogar noch Trojanische Pferde enthalten um quasi, Scheiße nachzuladen! Wer noch eine lahme Gurke hat, der dürfte spätestens dann stutzig werden, wenn die Internetgeschwindigkeit steht! Wer aber High Speed Internet hat, der wird das kaum bemerken! Damit haben Sie auch die Antwort darauf, warum die Regierung so scharf darauf ist endlich ein schnelles Internet überall zu haben! Es ging nie um Sie es ging von Anfang an darum das man sie auf Knopfdruck auslauschen kann! Denn ein PC mit 2G ist nur schwer abhörbar! Video undenkbar usw. Ich kann mich nur immer wieder wiederholen, reinigt eure Geräte regelmäßig von Datenschrott! Ich mache das EDV Zeug jetzt seit ca. 30 Jahren und ich kann euch sagen, mein Misstrauen wird immer größer und das nicht ohne Grund! Man lernt nie aus, und es wird immer einen geben der eine Lücke finden wird oder einfach schlauer ist! Zum Thema Sicherheit könnte ich jetzt ein ganzes Buch dazu schreiben, aber ich denke das reicht fürs erste. Meiner Meinung nach ist vieles genau so gewollt ganz hinterfotzig um ein Geschäft daraus zu machen und um Spionieren zu können. Und immer daran denken, es gibt bezahlte Trolle die unterwegs sind um jemanden in ein Gespräch zu verwickeln und selbst die größten verbreiter sind von Verfassungsfeindlichen Gut! Diese suchen dann ganz bewusst nach den Namen einer Datei und dann schnappt die Falle zu !

In dem Sinne wünsche frohes Schaffen, ihr

Jens Friedbert Bothe, der Gründer von deutschepetitioen.de

Noch ein Tipp zum Schluss schauen Sie sich mal diesen Bericht an dann verstehen Sie aber ganz genau wovon ich hier rede ! Die Berichtseite selber ist schon der Abschuss wie diese schnüffelt! Drum habe ich den Link auch nur über einen Proxy verlinkt! Siehe rechts die Auflistung

Für die jenigen denen das zu hoch ist, damit auch diese das verstehen was ich euch vermitteln will…

Das Sinnbild des Gehängten in der Tarrot Sprache…Der Gehängte
Die Kartenenergie: Phlegma, Auslieferung, Leere Der Gehängte Lähmung und Stillstand kennzeichnen den Gehängten. Er bleibt Gefangener in einem transzendenten Kreislauf, der die materielle Welt ausschließt. In seiner Natur liegt die Auslieferung an äußere Umstände und die Entscheidungen anderer. Der Gehängte mag Sie auffordern, zu Ruhe und Einkehr zurückzufinden. Wenn Sie im Einklang mit den Dingen sind, sollten Sie sich dem Gehängten anvertrauen. Ansonsten ist Wachsamkeit geboten – schließlich verbreitet er oft nur Trägheit und Lähmung.

Deren Bericht im Detail:

Exklusiv: BKA-Mitarbeiter verrät, wie Staatshacker illegal Telegram knacken
Täglich chatten Millionen Nutzer mit dem angeblich besonders abhörsicheren Telegram. Unsere Recherchen zeigen, dass das BKA die App mit einer einfachen Software austricksen kann—und das auch schon dutzendfach getan hat.
Es ist der 24. April 2015, weit nach Mitternacht. Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) machen sich unweit der Spree in Berlin-Treptow an die Arbeit. Einer von ihnen ist der 28-jährige Michael K., der später detailliert berichten wird, was in dieser Nacht passiert ist. Seine Zeugenaussage wird zeigen: Was er und seine Behörde, bei der er als technischer Leiter angestellt ist, in dieser Nacht beginnen, wird zwar von der Generalbundesanwaltschaft gedeckt – doch es ist illegal. Michael K.s Spezialgebiet ist die Telekommunikationsüberwachung. In dieser Nacht arbeitet er den Kollegen vom Referat ST 12 zu, zuständig für Ermittlungen zu politisch motivierter Kriminalität von rechts. Der Auftrag in dieser Aprilnacht: Die Telegram-Accounts von acht terrorverdächtigen Rechtsextremisten knacken, die über den Messenger über das Anzünden von Flüchtlingsheimen fantasieren. Die klandestine Aktion ist akribisch vorbereitet. Nach wenigen Minuten sind die Ermittler in die Konten eingedrungen, noch vor dem Morgengrauen hat sich das Team an der Spree alle zurückliegenden privaten Nachrichten, Bilder und Videos aus den Gruppenchats der Verdächtigen kopiert. Was die Neonazis nicht wissen als sie an diesem sonnigen Frühlingstag aufwachen: Ab jetzt lesen die Ermittler auf Telegram mit. Nur zwölf Tage später setzt eine großangelegte, deutschlandweite Razzia mit vier Festnahmen ihren Plänen auf einen Schlag ein Ende. Doch was in dieser Nacht von Samstag auf Sonntag in Berlin-Treptow geschieht, ist kein Einzelfall. Denn das BKA hat für den Angriff eigens eine Software geschrieben, mit der sich der Angriff gegen jede Telefonnummer wiederholen lässt. Wie Motherboard erfahren hat, ist genau das tatsächlich geschehen: Eingesetzt wird die Methode vom BKA offenbar seit knapp zwei Jahren. Allein im Jahr 2015 knackte Deutschlands höchste Ermittlungsbehörde auf diese Weise 32 Accounts. Auch wenn der Telegram-Hack bereits im Innenausschuss des Bundestags thematisiert wurde, nachdem Motherboard im August erstmals über den Fall der Nazi-Gruppierung berichtete, deutet nichts darauf hin, dass der Einsatz der Methode beendet wurde. Nach unseren Informationen hat das BKA das Verfahren im laufenden Jahr schon in zwölf Fällen genutzt. Stets geht es dabei um gravierende Straftaten und brisante Verfahren. Die Vorwürfe gegen die Zielpersonen lauten: internationaler Terrorismus, Spionage oder Rechtsterrorismus. “Ich befürchte, dass die BKA-Beamten sich hier tatsächlich strafbar gemacht haben könnten.” Doch durfte das BKA überhaupt, was es immer wieder tat? Einer ausführliche Analyse der technischen Details nach, die Motherboard heute ebenfalls veröffentlicht, sieht es ganz und gar nicht danach aus. Mehrere Experten sind sich sicher: Diese BKA-Hacks sind nicht durch geltendes Recht gedeckt – und alles, was staatliche Ermittler ohne gesetzliche Grundlage tun, ist nach deutschem Recht illegal.
Die Tricks des BKA besorgen inzwischen auch das politische Berlin. Nach einer kleinen Anfrage der Linken hat sich auch die Bundesregierung vor den Abgeordneten bereits äußern müssen. Martina Renner von der Linken kritisiert die Maßnahme von Deutschlands oberster Ermittlungsbehörde gegenüber Motherboard scharf: “Auch das BKA darf nur das machen, was erlaubt ist. Ich befürchte, dass die BKA-Beamten sich hier tatsächlich strafbar gemacht haben könnten.” Auch der netzpolitische Experte der Grünen, Konstantin von Notz, äußert sich besorgt: „Hier tun sich bislang weitgehend unbeachtet gebliebene neue Risiken für Rechtsstaat und Grundrechtsschutz auf. Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch rechtlich erlaubt.” Von Notz, der unter anderem auch im NSA-Untersuchungsausschuss sitzt, fordert angesichts der BKA-Aktion, dass “Bundeskriminalamt und Innenministerium nun in allen, gegenüber dem Bundestag bisher nur auf Nachfrage zahlenmäßig eingeräumten Fällen, rasch und konsequent für Aufklärung sorgen”. Dass wir heute von jener Aprilnacht berichten können, verdanken wir einer Fußnote in einem Schreiben eines hartnäckigen Anwalts, mit der unsere Recherche im Juli dieses Jahres begann. Wenige Wochen später kommt die Aktion von Michael K. und Kollegen erstmals in einem Münchener Gerichtssaal zur Sprache. Die technischen Details sind eigentlich nur ein Nebenaspekt in dem Terrorprozess, der inzwischen schon längst beendet sein sollte – doch was einst eine Randnotiz war, wird das Gericht noch bis ins nächste Jahr beschäftigen. “Eine Kugel reicht nicht” Die Zielpersonen, die Michael K. in jener April-Nacht ins Visier nimmt, sind Anhänger einer Gruppe, die sich “Oldschool Society” (OSS) nennt. Zunächst treffen sie sich auf Facebook, wo sie offen gegen Asylsuchende, Juden und Antifaschisten hetzen. Die Gruppe gibt sich nicht einmal Mühe, ihre Affinität zu Gewalt zu verschleiern: “Eine Kugel reicht nicht”, heißt es auf einem Logo der OSS. Um zu kommunizieren, bilden sie eine Gruppe auf WhatsApp, in der sie ihrer neonazistischen Gesinnung freien Lauf lassen können, ohne von Facebook für ihre Äußerungen sanktioniert zu werden. Das BKA wurde nicht von alleine auf die Gruppe aufmerksam, der erste Tipp kam vom Verfassungsschutz. Wie genau die Zusammenarbeit zwischen den involvierten Verfassungsschutzämtern und dem Bundeskriminalamt ablief, gehört noch zu den großen Unbekannten in dem Fall. Klar ist aber: Die Ermittlungen gegen die “Oldschool Society” haben nur dank des Verfassungsschutzes begonnen, doch am Ende sind es die drastischen Chats und SMS-Nachrichten, die das BKA per Überwachung abfängt, die zur Festnahme der Neonazis führen werden. Der “Präsident” posiert mit Sturmgewehr | Bild: A.i.d.a.-Archiv | Verwendet mit freundlicher Genehmigung. Schon nach kurzer Zeit verlässt die “Oldschool Society” WhatsApp und wechselt zum vermeintlich sicheren Telegram-Messenger. Was sie zu der Entscheidung getrieben hat, lässt sich bisher nicht rekonstruieren. Technisch bot Telegram Anfang 2015 als einer der wenigen großen Messenger mit einer Ende-Zu-Ende-Verschlüsselung, eine Möglichkeit besonders abhörsicher am Smartphone zu chatten. WhatsApp und viele andere Dienste führten dieses kryptographische Feature, das wohl auch die NSA nicht knacken kann, erst in diesem Jahr ein. Telegram gilt in der breiten Öffentlichkeit als besonders sicherer Chat-Dienst, den unter anderem auch der IS zuvor seinen Anhängern empfohlen hatte. Doch das Sicherheits-Image kann die Firma selbst nur bedingt halten, wie ein Blick auf diesen andere Fälle zeigt. Betroffen von der BKA-Maßnahme sind allerdings nur unverschlüsselte Chats – gegen die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung haben die Beamten um Michael K. keine Chance, wie sie selbst in einem Schreiben eingestehen. Das Problem bei Telegram ist allerdings, dass früher nicht alle privaten Chats automatisch verschlüsselt wurden – und dass Gruppenchats, wie sie die OSS benutzt, nie kryptographisch gesichert sind. Bei Diensten wie Signal oder WhatsApp ist das anders. Die Neonazis der Oldschool Society besprechen in ihrer Telegram-Gruppe den bewaffneten Kampf gegen Salafisten, Angriffe auf politische Gegner und Sprengstoffanschläge auf den Kölner Dom oder Einkaufszentren, “um das Ausländern und Salafisten in die Schuhe zu schieben” und damit eine ausländerfeindliche Stimmung anzuheizen. Die Führungsebene der Truppe trifft sich zusätzlich zum Chat in der “Hauptgruppe” im Kanal “OSS Geheimrat” und lenkt von dort aus die Geschicke der OSS. Dafür müssen sich aktuell Andreas H., Markus W., Denise G. und Olaf O. als Rädelsführer vor dem Oberlandesgericht (OLG) München verantworten.
Wie ans Licht kam, dass das BKA Telegram nachbaut. 17 Monate nachdem in Borna, Bochum und Augsburg die Handschellen gegen die vier Verdächtigen klicken, reist der BKA-Informatiker Michael K. nach Bayern, um sich vor Gericht zu erklären. Der 8. Staatsschutzsenat am OLG München hat K. geladen, da er als technischer Leiter die Überwachung der Neonazis umsetzte. Seine Abteilung, das OE 23, ist Teil des sogenannten “Kompetenzzentrum für Informationstechnische Überwachung (CCITÜ)”, das schon in der Vergangenheit für politischen Wirbel gesorgt hat. Das CCITÜ war zuvor mit der Entwicklung des sogenannten Bundestrojaner befasst, der bereits zum Ziel heftiger Kritik wurde. Nachdem im Jahr 2009 in einem Gerichtsverfahren bekannt wurde, dass das BKA wohl eine spezielle Überwachungssoftware eingesetzt haben könnte, entspann sich eine große Debatte, um den sogenannten Staatstrojaner, die dazu führte, dass der Einsatz vorerst gestoppt und wohl bis heute nicht wieder aufgenommen wurde. Auch dieses Mal setzt das BKA eine selbst entwickelte Software ein – und auch dieses Mal ist der Einsatz umstritten. Das zeigen Details, die der Informatiker zum Vorgehen seiner Behörde vor Gericht verrät. Diesmal geht es um eine Software-Eigenproduktion des BKA, “die dem originalen Telegram sehr ähnlich ist”, erläutert K. “Das Gerät, das wir einsetzen um die Nachrichten vom Server herunterzuladen, ist so gestaltet, dass es nicht möglich ist, eigene Nachrichten zu schreiben oder zu löschen oder zu verändern. Im Prinzip ein kleines Programm zum runterladen”, erklärt Michael K. dem Vorsitzenden Richter in München. Der Staatshacker steht im Gerichtssaal vor einer schweren Aufgabe: Er soll den Juristen helfen, doch seine Behörde hat ihm ausdrücklich verboten, zu sehr ins Detail zu gehen. Er bewegt sich allerdings geschickt auf dem schmalen Grat zwischen Geheimnisverrat und seinem Willen, die Umstände der Überwachung aufzuklären. Wie einfach das BKA-Programm zu schreiben ist, zeigt ein Blick auf die Programmierschnittstelle von Telegram. Alle Kommando-Eingaben stehen frei im Netz zur Verfügung. Eigentlich eine sinnvolle und gängige Praxis, denn so können unabhängige Sicherheitsexperten Schwachstellen ausmachen und Drittanbieter neue Anwendungen für Telegram programmieren. Die Kommandos, die die BKA-Mitarbeiter in ihre Software einbauen müssen, sind oft nur eine Zeile lang. Das von der Behörde entwickelte Überwachungstool ist in diesem Fall deutlich weniger komplex, als es der Staatstrojaner war. Der Sicherheitsexperte Claudio Guarnieri, mit dem Motherboard den Angriff technisch Schritt für Schritt nachvollzogen hat, kommentiert trocken: “Wenn du die Kommandos von der Telegram-API kennst, dann brauchst du einen halben Tag, um eine solchen Software-Klon zu schreiben”, so der Hacker. Guarnieri hat sich bereits in der Vergangenheit ausführlich mit Telegram beschäftigt und hat unter anderem zusammen mit seinem Kollegen Collin Anderson aufgedeckt, dass eine ähnliche Account Hijacking-Methode auch im Iran eingesetzt wurde.
Vor dem Hack steht das juristische Dilemma. BU: Der Code, mit dem der Angriff beginnt. Dieser Befehl fordert Telegram zum Versenden der Authentifizierungscodes auf, den die Ermittler dann abfangen. Screenshot: Telegram-Homepage. Anders als im Iran ist der Angriff gegen die Telegram-Accounts in Deutschland von der Strafprozessordnung gedeckt. Die Grundlage ist Paragraph 100a – jener Paragraph, der festlegt, was der Staat im Rahmen einer Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) darf. Er spielt nun im Münchner Gerichtssaal eine zentrale Rolle. Zwar darf Paragraph 100a nur angewendet werden, wenn ein Richter zustimmt, doch der Beschluss dürfte für die Bundesanwaltschaft nicht schwer zu bekommen gewesen sein – schließlich ging es bei der “Oldschool Society” um den Vorwurf der Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung und einen schwerwiegenden Tatverdacht. Beides stützte sich auf Erkenntnisse, die der Verfassungsschutz aus der Gruppe beschaffte. Im Fall der OSS kommt die Erlaubnis vom Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof, dem obersten deutschen Gericht in Sachen Strafverfahren – weniger als 24 Stunden bevor Michael K. und seine Kollegen zur Tat schreiten. Doch dank der Zeugenaussagen im Münchner Gerichtssaal wissen wir heute: Es gibt mindestens drei Punkte in dem Hacking-Prozess, die eben nicht von Paragraph 100a gedeckt sind. Das zeigt eine Untersuchung der technischen Details des BKA-Hacks, die Motherboard heute ebenfalls veröffentlicht – und für die mehrere unabhängige Juristen ihre Bewertung des Vorgangs abgegeben haben. Tatsächlich steht das BKA vor einem unlösbaren Dilemma, bevor es den Informatikern rund um Michael K. den Startschuss erteilt: Deutschlands höchste Ermittlungsbehörde weiß schlicht nicht, wo die Firma Telegram ihren Sitz hat – und an wen sie ihre Überwachungsanfrage richten könnte; das geht auch aus Gerichtsunterlagen hervor, die Motherboard heute ebenfalls veröffentlicht.
Logo der OSS | Bild: A.i.d.a.-Archiv | Verwendet mit freundlicher Genehmigung. Nach Paragraph 100a ist eine Handy-Überwachung aber eigentlich nur dann zulässig, wenn die Firma, die den Dienst anbietet, sich vom BKA eine richterliche Anordnung zeigen lässt und dann die Daten an die Ermittler überträgt. Genauso sehen das sowohl die Verteidigung der Rechtsextremisten als auch mehrere Juristen, mit denen Motherboard die Details diskutiert hat. Die Generalbundesanwaltschaft sieht den Fall anders und glaubt, der Hack sei von der Strafprozessordnung gedeckt – verwies auf Rückfrage von Motherboard aber lediglich auf die Einlassungen vor Gericht. Das BKA wollte sich zu den Vorgängen und zur Anzahl der Einsätze gegenüber Motherboard nicht äußern. Als der Verteidiger der “Oldschool Society” selbst bei Telegram anfragt, um zu verstehen, wie das BKA an die Nachrichten seiner Mandanten kam, erhält er vom Support-Account eine recht unverblümte Erläuterung der Firmen-Taktik: “Telegram ist ja ein internationales Projekt mit weltweit verteilter Infrastruktur. Wir versuchen, Telegram so weit wie möglich zu dezentralisieren, um lokalen Rechtssprechungen aus dem Wege zu gehen :). Bislang gelingt das.”
Gegen diese etwas eigentümliche Strategie, die auch ein Telegram-Firmensprecher gegenüber Motherboard bestätigt, ist das BKA tatsächlich machtlos. Die Behörde entscheidet sich dafür, die Maßnahme trotzdem in Angriff zu nehmen. Related: Weitere Hintergründe zu Telegram, den Erklärungen des Firmensprechers und des Generalbundesanwalts findet ihr in unserer ausführlichen Erläuterung der juristischen Hintergründe.
Ob die per Telegram-Hack gewonnen Informationen aber jetzt vor Gericht verwendet werden dürfen, ist alles andere als sicher. Auch wenn der Vertreter der Generalbundesanwaltschaft, Jörn Hauschild, die gesamte Aktion als legal verteidigte, pocht die Verteidigung darauf, dass die durch das OE 23 gesammelten Beweise nicht zugelassen werden. Auf Anfrage von Motherboard wollte sich weder das BKA noch die Generalbundesanwaltschaft äußern. Beide verwiesen darauf, dass man zu Einzelfällen grundsätzlich nicht Stellung nehme, allerdings wollte man auch zu den Aspekten unserer Recherche, die über den OSS-Prozess hinausgehen, kein Statement abgeben. Auch die Frage, ob das Verfahren weiterhin eingesetzt werde, bleibt damit vorerst unbeantwortet. Eindeutiger äußert sich da die Oppositionspolitikerin Martina Renner. Die Linken-Abgeordnete kommentiert die Vorgänge mit deutlicher Kritik: “Es ist auch dem BKA verboten, die Kommunikationsdaten von Verdächtigen zu manipulieren. Selbst wenn es um solche gravierende Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit wie Rechts-Terrorismus geht.” Auch Konstantin von Notz, der ebenso wie Renner im NSA-Untersuchungsausschuss sitzt, betont gegenüber Motherboard, dass der “Zweck in einem Rechtsstaat nicht die Mittel heiligt”: Entschlossene Ermittlungen gegen gewaltbereite Rechtsextreme seien natürlich wichtig, aber “dieser Überwachungseingriff ist hochproblematisch, und die Methode ist laut Bundesregierung überhaupt kein Einzelfall”. Christopher Lauer (SPD) weist daraufhin, dass die Aktion noch eine andere grundsätzliche Schwierigkeit aufwirft: “Der durchgeführte Hack ist alleine schon deswegen problematisch, weil dadurch gezeigt wurde, dass der Account angreifbar ist und auch der Staatsanwalt gar nicht mehr sicher sein kann, wessen Kommunikation überwacht wird”, erklärt er gegenüber Motherboard. Tatsächlich kritisieren Netzpolitik-Experten staatliche Hacking-Aktionen besonders deshalb, weil sie Sicherheitslücken ausnutzen statt sie zu schließen – und die Programme so letztlich für alle Nutzer unsicherer machen. Von Notz befürchtet außerdem, dass der Telegram-Hack von Michael K. und seinen Kollegen exemplarisch für die neuesten digitalen Spezialbehörden sein könnte, die in Deutschland gerade mit großem Budget aus dem Boden gestampft werden. “In einer Behörde wie Zitis, für deren Schaffung und Aufgaben es bisher keinerlei Rechtsgrundlage gibt, drohen derlei Praktiken zum Tagesgeschäft zu werden”, sagt der Grünen-Politiker mit Verweis auf die neue Bundesbehörde Zitis. Über deren Auftrag ist zwar noch nicht viel bekannt geworden, außer, dass es ihr erklärtes Ziel sein soll, verschlüsselte Kommunikation zu knacken. Es liegt aber nahe, dass die neue Behörde, für die laut NDR und WDR bereits im kommenden Jahr 60 Mitarbeiter eingestellt werden sollen, tatsächlich mit sehr ähnlichen Mitteln wie das OE 23 in jener Aprilnacht arbeiten werden. Telegram hat inzwischen einige Neuerungen eingeführt, die Account-Übernahmen zumindest unwahrscheinlicher machen. Wenn ein Nutzer den per SMS übersendeten Registrierungscode nicht eingibt, ruft die Firma jetzt automatisch nach zwei Minuten auf dem Handy an und gibt ihm den Code dort noch einmal durch. So sollen wohl mögliche Opfer hellhörig werden, dass etwas nicht stimmt. Das Problem: Der Anruf wird automatisch von einer Computerstimme durchgeführt. In der Vergangenheit wies Telegram außerdem daraufhin, dass Nutzer sich vor Angriffen besser schützen können, wenn sie ihren Account mit einer Zwei-Faktor-Anmeldung absichern. Tatsächlich konnten Michael K. und Kollegen in jener Nacht nicht alle Accounts ihrer Zielperson öffnen – der Grund dürfte darin liegen, dass diese Two-Factor-Authentification aktiviert hatten.
Der Treppenwitz der TKÜ Nur sechs Tage, nachdem sich Michael K. und seine Kollegen in die Accounts der Neonazis gehackt haben, passiert etwas, was der Vertreter der Generalbundesanwaltschaft später als “Glücksfall aus Ermittlersicht” bezeichnen wird: Der Verdächtige Markus W. und seine Lebensgefährtin Denise G. überqueren am 1. Mai 2015 die Grenze nach Tschechien und kehren mit großen Mengen pyrotechnischen Sprengstoffs zurück nach Deutschland. Noch am selben Tag ruft W. den “Präsidenten” des OSS an und erzählt von dem vielversprechenden Einkauf. Die Ermittler hören mit, wie W. seinem Chef vorschlägt, den Sprengsatz mit Nägeln zu präparieren und in eine Asylsuchendenunterkunft zu werfen. Das Gespräch versetzt die Strafverfolgungsbehörden in Alarmbereitschaft: Am frühen Morgen des 6. Mai schlagen mehrere Polizeibehörden mit Unterstützung verschiedener Spezialeinheiten zu und nehmen die vier Führungsmitglieder fest. Es gehört zur Ironie des Falls, dass es eben nicht der Telegram-Hack war, der den Ermittlern die entscheidenden Informationen lieferte. Ein Blick auf die Beweislage im OSS-Prozess zeigt, dass es eben längst nicht immer die hochentwickelten digitalen Überwachungsmaßnahmen sind, die zum Ziel führen: Angestoßen wurden die Ermittlungen durch Tipps von Quellen des Verfassungsschutzes; die Entscheidung für den Zugriff brachte letztlich ein abgehörtes Telefonat.

Was lernen wir daraus? Mache immer brav deine Sicherheitsupdates um Löcher zu öffnen die geschlossen sind unter dem Schein, das er der Sicherheit dienlich wäre! Jeder Programmierer weiß, wenn etwas sicher ist braucht es nie ein Update! Wenn nicht ist es ein Bluff!